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Software - Darauf sollten Sie achten

Einige Anregungen die Sie bedenken sollten

Ich habe schon des Öfteren erlebt, dass sich Kunden zu der Entscheidung durchringen, mit Hilfe einer Software zu arbeiten. Soweit nichts Ungewöhnliches. Doch auf die Frage, was denn der Nutzen der Software sein sollte, kamen viele mit genauen Vorstellungen des grafischen Designs, jedoch nur schemenhaften Ideen zur Funktionalität. Hier muss ich ganz klar sagen, dass dies der falsche Ansatz ist.

Wenn Sie sich für den Einsatz einer Software entscheiden, haben Sie einen Bedarf an ganz bestimmten Funktionen, welcher in der Software enthalten sein sollen. Man spricht hier vom Soll-Zustand. Um eine möglichst genaue Definition der benötigten Software zu erhalten, gibt es ein sehr einfaches Mittel: Der Vergleich von Ist und Soll. Den Soll-Zustand haben Sie durch den Bedarf der Funktionalität bereits grob definiert. Machen Sie sich am Besten einige Notizen, in denen Sie Ihre jetzige Arbeitsweise als Ist-Zustand beschreiben und die gewünschte zukünftige Arbeitsweise mit der Software als Soll-Zustand kategorisieren. Klingt aufs Erste vielleicht etwas banal, ist jedoch meines Erachtens der beste Ansatz um die Funktionalität einer Software zu definieren.

Nachdem Sie einen Vergleich von Ist und Soll haben, können Sie über den nächsten Punkt nachdenken: Finanzielles Limit.
Eine Software kann z.B. als Programm für den PC gekauft werden, oder auch als Serverseitige Anwendung von einem Anbieter genutzt werden. Je nachdem, wofür Sie sich entscheiden, fallen unterschiedliche Kosten an. Ein Programm für den PC kostet zuerst nur den Kaufpreis. Bei einer Serverseitigen Anwendung fallen meist eine Einrichtungspauschale und dann monatliche Kosten an. Machen Sie sich aber auch Gedanken über weitere Punkte wie Aktualisierungen, Support, Hotlines, Datensicherheit usw., da sich diese auf den Preis auswirken werden. Entscheiden Sie nicht gleich nach dem Preis, der am Besten aussieht. Die kann Sie später mehr kosten.

Nachdem Sie nun wichtige Eckpunkte definiert haben, können Sie zur Beratung übergehen. Und hier darf ich Ihnen einen ganz wichtigen Tipp mit auf den Weg geben:
Wenn Sie etwas nicht verstehen, fragen Sie!
Denn genau das ist der Punkt, an dem viele Interessenten etwas verkauft bekommen, was sie niemals benötigen. Und noch etwas: Wenn Ihr Anbieter Ihnen mit fachchinesisch kommt, mit dem Sie nichts anfangen können, sagen Sie es ihm. Jeder gute Anbieter kann Ihnen seine Software verständlich erklären, wenn er sich damit auskennt. Ich würde das Thema nicht so ausweiten, wenn ich wüsste dass es keine schwarzen Schafe gibt. Doch ich weiss es leider besser. Daher noch einmal ganz klar heraus: Stellen Sie Fragen!

 

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